Der 50-Jährige der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half von Mikael Bergstrand

Lang, lang schlummerte dieses Buch auf meinem Lieblingsleseplatz. Immer haben sich lautere, actionreichere Bücher eigennützig in den Vordergrund gedrängt. Aber nachdem ich von Wie Arthur Pepper sich vor seiner Nachbarin versteckte und am Ende doch sein Herz fand von Phaendra Patrick so begeistert war, habe ich nach dem nervenaufreibendem Ready Player One diesem Buch endlich die verdiente Chance gegeben.

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Wie Arthur Pepper sich vor seiner Nachbarin versteckte und am Ende doch sein Herz fand von Phaendra Patrick

Der Titel allein ist ja schon eine ganze Inhaltsangabe…

…und trifft es eigentlich perfekt. Doch nicht nur Arthur findet sein Herz, er hinterlässt auch selbst Spuren auf seiner Suche nach der Vergangenheit seiner Frau und sich selbst …

Ich hatte dieses Buch ja schon vor Wochen begonnen und aus irgendeinem Grund nach 50 Seiten unterbrochen. Letzte Woche habe ich es dann an einem Abend (bzw. Nacht) zu Ende gelesen und geweint, als es fertig war. Nicht weil es so traurig war – im Gegenteil – weil mich Arthurs Geschichte zutiefst berührt hat und ich so glücklich darüber war, welch Wandlung er in diesen rund 300 Seiten erfahren durfte.

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Liebe geht immer von Myriam Klatt

Heute erscheint das Romandebut von Myriam Klatt im Aufbau Verlag – also stürmt alle die Buchhandlungen und macht es Euch am Wochenende mit dieser Feel-Good-Story gemütlich:

Charlotte ist glücklich. Eigentlich. Sie hat einen Job und eine Beziehung mit einem gut aussehenden, erfolgreichen Mann (der auch noch ihr Chef ist). Gerade als sie denkt, er will sie endlich zur Nachrichten-Moderatorin befördern – ihr Traum schlechthin – entpuppt sich ihr Freund als Arsch und feuert sie zugunsten einen bekannteren – und schlankeren – Moderatorin. Das ist der Auslöser für Charlotte ihr Leben und auch sich selbst völlig umzukrempeln. Nur leider verliert sie sich selbst auf diesem Weg …

„Ein Pummel wie ich darf lustig sein und durch Renovierungsshows hüpfen, aber nichts Seriöses.“

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Ich, Jean und die Nacht meines Lebens von Brian Katcher

Ich habe schon Ana und Zak von Brian Katcher so absolut gefeiert. Daher war der neueste Streich von Brian Katcher ein Muss für mich. Und dank dem dtv Verlag durfte ich dieses tolle Buch schon vor Weihnachten lesen. Aber heute erscheint endlich Ich, Jean und die Nacht meines Lebens und ich kann Euch an meiner Begeisterung teilhaben lassen:

Deacon erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Er spricht den Leser an wie einen guten Freund und teilt uns seine oft unfreiwillig komischen Gedanken mit. Deacon lebt bei seiner Oma Jean, der er nach einer verkorksten Kindheit mit seinem Vater und ständigen Umzügen einfach alles verdankt. Sie ist sein Heim und seine Familie – und seine beste Freundin. Denn sonst hat Deacon kurz vor seinem High School Abschluß kaum Freunde – geschweige denn dass der fast 2 m große Junge schon mal eine Freundin hatte… ein Date für den bevorstehenden Abschlußball zu finden stellt sich somit für den schüchternen Jungen als eine echten Herausforderung dar… bis ihm die geniale Idee kommt, seine Großmutter zu fragen, die ihren eigenen Abschlußball verpasste, weil Deacons Grandpa damals in Vietnam war.

„Nicht, dass ich was mit meiner Großmutter anfangen will. Nicht alles, was du über Arkansas hörst, stimmt.“ (Deacon, S.51)

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Ich habe keine Macken … das sind Special Effects von Marian Keyes

Ich habe herzlich gelacht und mich auf meinem Lieblingslesesessel gekringelt!

Marian Keyes war ja schon immer ein Garant für amüsante Stunden. Immer konnte ich mich mit ihren Romanfiguren perfekt identifizieren und für einige Stunden einfach mal abschalten.

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War was? Das geheime Krieg-der-Sterne-Tagebuch von Paul Erickson

Heute kommt endlich der neue Star Wars Film – Die letzten Jedi in die deutschen Kinos! Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf den Film heute Nachmittag! Und passend dazu wollte ich Euch eigentlich ein witziges Buch im Zusammenhang mit dem Star Wars Universum präsentieren. … Eigentlich … aber lest selbst:

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Kann weg! von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis

Spätestens seit Der Hund, die Krähe, das Om … und ich! bin ich Fan von Susanne Fröhlich. Sie ist einfach ein Pfundskerl von Frau – mit einem gesunden Selbstbewusstsein! Zusammen mit ihrer besten Freundin Constanze Kleis räumt sie mit Diäten, Perfektionismus und Ballaststoffen auf und schafft Platz für mehr Selbstwertgefühl!

Schon das Inhaltsverzeichnis ist ein Fest! Egal ob „Pizza Salami der Emotionen“ oder „Gurken im All“ – keine Frauen-Baustelle bleibt unangetastet. Die beiden Autorinnen haben mir so oft aus der Seele gesprochen. Meine Lieblingskapitel waren „Das bisschen Haushalt…“  und „wenn ich einmal schlank wäre…“ (Warum wohl?) Die Erkenntnisse sind immer voll auf die Zwölf – genauso einfach wie genial die Schlussfolgerungen die Frau Fröhlich mit ihrer Freundin zieht. Meist wollte ich sofort aufspringen und zur Tat schreiten – manchmal dachte ich aber auch „Wenn das nur so einfach wäre…“ „Kann weg! von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis“ weiterlesen