Albie Bright – Ein Universum ist nicht genug von Christopher Edge

Ganz selten beginne ich meine Rezensionen ja mit dem Klappentext. Zum einen, weil ich Euch viel lieber in meinen eigenen Worten den Inhalt spoilerfrei wiedergebe, zum Anderen weil ich selbst eigentlich nie Klappentexte lese. Das war schon immer so. Ich hasse Klappentexte. Entweder sie erzählen zu viel vom Inhalt oder sie führen einen auf die falsche Fährte (was hier der Fall gewesen wäre) . Daher ist für mich immer das Cover und/oder Autor der Grund, warum ich nach einem Buch greife – und die erste Seite dann die Kaufentscheidung.

Wie ist das bei Euch?

Bei Albie Bright – ein Universum ist nicht genug habe ich den Klappentext hinterher erst gelesen, da ich vom Inhalt des Buches doch sehr überrascht war. Das hätte ich nicht bei dem Cover und der Werbung erwartet. Aber lest zunächst mal den Klappentext:

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Kalli Wermaus – Das Licht der Welt von I. L. Krauß

Ich habe diese Geschichte im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen – doch anders als bei anderen Leserunden schwankte meine Meinung und Euphorie hier sehr stark …. Lest warum:

Obwohl es sich um den zweiten Band einer Reihe handelt, konnte ich gut in die Geschichte eintauchen. Den Vorband kenne ich nicht. Die Informationen dazu waren aber meiner Meinung nach perfekt dosiert. Ich fühle mich gut informiert ohne von Informationen erschlagen zu werden wie das oft bei zweiten Bänden so ist. Im Verlauf jedoch hätte ich mir gewünscht, den ersten Band zu kennen, da doch viel Bezug darauf genommen wird – also lest zuerst Band 1 wenn ihr Euch für Kalli Wermaus interessiert!

Kalli ist 10 und herrlich normal (theoretisch) – er ist nicht super sportlich, mag Mathe nicht und kämpft wie jeder 10jährige mit den Tücken des Übergangs vom Kind zum Jugendlichen… bis auf die Vollmondnächte. Da mutiert Kalli aber nicht wie vielleicht vermutet zum grausamen Wolf (hier wäre dann auch die Zielgruppe deutlich verfehlt) – sondern zur gewitzten Wermaus. Das ist eine sehr schöne Idee!

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Tulpengold von Eva Völler

Zeitgleich mit Auf ewig mein erschien am Freitag auch ein neuer historischer Roman von Eva Völler bei Bastei Lübbe.

Ich lese recht wenig historische Romane von daher waren Sprache und Setting für mich eine willkommene Abwechslung zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten.

Der junge und überaus begabte Pieter soll zur Lehre bei dem berühmten Maler Rembrandt gehen. Zunächst erscheint Pieter für seine 17 Jahre recht einfältig und nicht sehr intelligent. Dieser Eindruck wandelt sich jedoch schnell und ich hatte nach wenigen Seiten nur noch das Bild eines jungen Sheldon vor mir. Das konnte ich auch den ganzen Roman über nicht abschütteln … habe doch zuviel The Big Bang Theory geschaut … Pieter ist hoch begabt aber zwischenmenschlich eine Katastrophe wie so viele Genies. Aber die Serie von Toten, die zuvor allesamt von seinem Meister porträtiert wurden, lässt ihn nicht los.

Rembrandt – ich muss gestehen, ich wusste gar nicht, dass Rembrandt eigentlich nur sein Vorname war. Sein voller Name lautet Rembrandt Harmenszoon van Rijn. An dieser Stelle ein großes Lob für die tolle Recherche und Authentizität des Umfeldes . Ich glaube er ist ganz gut getroffen.

„Alles ist nicht Gold, was gleißt,
wie man oft Euch unterweist.
Manchen in Gefahr es reißt,
was mein äuß’rer Schein verheißt.
(William Shakespeare)

Ich war begeistert vom Amsterdam im Jahre 1636 mit all seinen Intrigen rund um den damaligen Tulpenhandel. Meine Cousine ist vor kurzen nach Amsterdam gezogen – jetzt will ich sie noch viel mehr besuchen!

Von der Handlung war ich allerdings nicht ganz so begeistert. Ähnlich wie bei Auf ewig mein passiert in der ersten Hälfte richtig viel obwohl nicht wirklich was passiert. Die eigentliche Mordserie tritt in den Hintergrund. Dafür die Möpse der Magd umso mehr in den Vordergrund 😉 Das finde ich sehr schade. Eva Völler hätte hier so viel mehr aus dem Plot rausholen können.

Noch bevor ich fertig war habe ich die Rezension von Nadine von mad books gelesen und war überrascht, dass auch ein Fan von historischen Romanen manche Aspekte kritisch sieht. Lest mal rein.

Zum Ende hin nimmt das Buch dann an Fahrt auf und hat dadurch wieder Punkte gut machen können. Mit dem Ende und der Auflösung war ich zufrieden. Alles in allem war Tulpengold eine willkommene Abwechslung und nett zu lesen.

3 von 5 Lieblingslesesessel

Wer wie ich die Leipziger Buchmesse nächsten Monat besucht, hat die Möglichkeit Eva Völler live bei „Leipzig liest“ zu erleben:

LEIPZIG | 15.03.2018, 18:30 UHR

Altes Rathaus
Markt 1
04109 Leipzig

0845

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth)
  • Erscheinungsdatum: 23. Februar 2018
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 22 €
  • ISBN: 978-3431040845
  • auch als Ebook, Hörbuch und CD erhältlich
  • Klappentext: Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert …

Herzlichen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und Netgalley für das tolle Buch im Tausch gegen meine ehrliche Rezension.

Weitere Meinungen dazu von meinen wunderbaren BloggerkollegInnen:

mad books

Buchkatze

Du hast das Buch auch gelesen und rezensiert? Dann hinterlasse mir doch gerne den Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier noch mit ein!

Auf ewig mein von Eva Völler

Heute erscheint der zweite Band der Time School Reihe von Eva Völler bei Bastei Lübbe. Die ursprüngliche Reihe um Anna und Sebastiano – die Zeitenzauber Trilogie – fand ich außergewöhnlich gut! Das hat wirklich alles gestimmt! Daher hab ich mich extrem gefreut, als ich sah, dass mit den Beiden weiter geht…

Meine Rezensionen vom ersten Teil Auf ewig dein und auch des Prequels findet ihr unter den Titeln verlinkt. Auch wenn ich das neue Konzept gut finde, konnten mich diese beiden Geschichten nicht so sehr packen wie die Zeitenzauber Bücher.

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Weil ich dich liebe von Florian Langenscheidt mit André Schulz

Morgen ist Valentinstag!

Und wen diese Meldung jetzt in Panik versetzt, für den habe ich was …

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Die Abenteuer des Apollo – das verborgene Orakel von Rick Riordan

Hey, ich habe gerade gesehen, dass ich Euch noch eine Rezension aus dem Sommer schuldig bin …

Ich bin ja großer Fan von Rick Riordan – es gibt tatsächlich kein Buch von ihm, das ich nicht gelesen habe – zumindest von denen, die in Deutschland erschienenen sind. Wobei ich Percy Jackson und die Kane Chronicles in Originalsprache gelesen habe – Percy Jackson dann zwar auch nochmal in deutsch, das fand ich aber komisch – ähnlich wie damals bei Harry Potter … Ich liebe Riordans Humor und seine Helden. Die Welten, in den sie sich bewegen faszinieren mich. Also war ich gespannt, was Riordans neuer „Held“ so kann.

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William Wenton und das geheimnisvolle Portal von Bobbie Peers

Im letzten Jahr habe ich schon mit Begeisterung „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“ gelesen und Euch vorgestellt. Als im November die Fortsetzung erschien, musste ich direkt zuschlagen und habe mir selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gegönnt.

„William ist wieder zu Hause – aber nicht für lang. Während sein Großvater auf geheimer Mission zum Himalaya reist, muss er erst mal wieder die Schulbank drücken. Das hatte er sich ganz anders vorgestellt. Aber dann häufen sich bei William mysteriöse Ohnmachtsanfälle, in denen er das Himalayagebirge sieht. Was das wohl zu bedeuten hat? Steckt etwa der Fiesling Abraham Talley dahinter? Aber der soll doch tiefgefroren im Institut für posthumane Forschung liegen. Oder etwa nicht?“ (Quelle: Carlsen)

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