Keto-Kur Peace Food von Rüdiger Dahlke

Ich habe von Rüdiger Dahlke bereits das Peace Food Italien Buch und liebe seine tollen veganen Rezepte. Keto war mir zwar ein Begriff, aber so ganz genau wusste ich ehrlich gesagt nicht, was das bedeutet – aber die Kombi aus vegan, kohlenhydratarm und glutenfrei machte mich neugierig …

Auf den ersten 65 Seiten sind tolle Hintergrundinformationen zur ketogenen Ernährung zu finden und es wird genau erklärt was diese mit unserem Körper macht. Wenn man all den Studien glauben darf, dann ist Keto das Allheilmittel für sämtliche Wohlstandskrankeiten – egal ob physisch oder psychisch…. mir reicht es schon, wenn ich ich mich damit besser und leichter fühle!

Hier sieht man ganz gut zusammengefasst, was Keto bedeutet. Der hohe Fettanteil in den Rezepten ist zunächst für eine „Diät“ seltsam, aber ich muss sagen ich habe das letzte Woche mal getestet und hatte tolle Erfolge!

Weight Watchers stetzt mit seinem neuen Programm My Way auch auf mehr gesunde Fette und Eiweisse und erzieht die Teilnehmer mit ihrer Punktepolitik zu weniger Kohlenhydraten und ungesunden Fetten. Ich habe mich schon gewundert, dass im Gegensatz zu früher so viele Lebensmittel keine Punkte haben, wie z.B. Avocado – nach der Lektüre von Keto-Kur ergibt das plötzlich richtig Sinn!

Aber genug der Theorie. Ihr wollt sicher wissen, ob das auch schmeckt. Die Rezepte in der zweiten Hälfte des Buches stammen von Dorothea Neumayr und Georg Heinrich. Ich habe mir ein besonders interessantes Rezept für einen ersten Test ausgesucht: Kichererbsentopf mit Pflaumen

Die Zutaten hätte ich so nie miteinander kombiniert, bin ich ja ehrlich. Obwohl ich die Kombination von süß und herzhaft total mag. Aber bisher konnte ich mit Kichererbsen wenig anfangen und sie zusammen mit Mohn, Pflaumen und Paprika zu kombinieren, klang spannend. Leider machten mir die örtlichen Supermärkte einen kleinen Strich durch die Rechnung: Kein Mohn war zu finden. Aber der Rest war schnell zusammengetragen und so ging es los…

Die Zubereitung war unkompliziert. Eigentlich nur schnibbeln, anbraten, schmoren. Hier fehlte mir die Angabe, ob mit oder ohne Deckel in den Ofen – wenn ich böse wäre, würde ich sagen, ein Mann hat das Rezept geschrieben. Stimmt ja auch. Ich hab mich dann für eine Kombination aus beidem entschieden und muss im Nachhinein sagen, ich hätte ihn wohl besser ganz weggelassen.

Das Ergebnis Sieht doch fast aus wie im Buch, oder? Weniger angebruzzelt, was wahrscheinlich am Deckel lag…

Und es war auch richtig richtig lecker! Es schmeckte wie ein deftiger Eintopf mit der Süße und der Säure der Pflaume perfekt ergänzt. Das wird es definitiv öfter bei uns geben. Sogar die Kinder wurden neugierig und haben trotz Gnocchi mit Tomatensoße probiert!

„Eine selbst gekochte Mahlzeit ist ein großer Liebesbeweis“ (unbekannt)

Aber nicht nur tolle Hauptgerichte findet man in Keto-Kur, sondern auch easy Frühstücksideen. Ich habe das Kokosporridge ausprobiert – das war aber leider nix. Mir war das zu mehlig im Geschmack. Aber ich werde das Kokosmehl sicher in Kombi mit meinen normalen Porridge weiter verwenden. Rüdiger Dahlke regt ja ausdrücklich zur Kreativität nach den ketogenen Richtlinien an…

Der süße Zahn kommt auch nicht zu kurz. So läuft mir schon beim Anblick der Süßspeisen, die komplett ohne Zucker auskommen, das Wasser im Munde zusammen.

Keto-Kur von Rüdiger Dahlke in Zusammenarbeit mit Dorothea Neumayer und Georg Heinrich bekommt von mir 5 von 5 Lieblingslesesessel! Sicher werde ich noch einige Rezepte mehr aus diesem Buch in mein Repertoire aufnehmen – Danke!

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2018
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 19,99 €
  • ISBN: 978-3833863936
  • Klappentext: Länger jung und gesund – mit dem ketogenen Kochbuch von Ruediger Dahlke Ruediger Dahlke zeigt in seinem ketogenen Kochbuch, wie wir länger jung und gesund leben können. Mit leckeren ketogenen und veganen Rezepten sowie einfach in den Alltag zu integrierenden Plänen ist „Die Peace Food Keto-Kur“ der beste Weg, die ketogene Ernährung kennenzulernen und ihre Vorteile für sich zu nutzen. Aktuelle Studien und Ernährungsforschungen bestätigen den positiven Effekt einer ketogenen Diät. Mit vielen gesunden Fetten und wenig Kohlenhydraten ist sie der Schlüssel zu einem längeren und gesünderen Leben. Denn schon durch eine ein- oder mehrtägige Keto-Kur wird der Körper einem Reset unterzogen und der Stoffwechsel dadurch endlich wieder richtig angekurbelt. Ruediger Dahlke hat die ketogene Ernährung als überzeugter Veganer auch für Menschen ausgeweitet, die auf tierische Proteine verzichten. In „Die Peace Food Keto-Kur“ erklärt er, wie es möglich ist, durch regelmäßige ketogene Tage und Wochen die Gesundheit zu fördern und den Körper zu boosten.

Mehr über Autor und Buch erfahrt ihr direkt bei Gräfe und Unzer – ein großes Dankeschön an GU, dass ich dieses tolle Buch vorab lesen und testen durfte. Meine Beurteilung wurde davon nicht beeinflusst – würde ja auch keinen Sinn machen 😉

Weitere Meinungen dazu von meinen wunderbaren BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

Du hast das Buch auch gelesen und rezensiert? Dann hinterlass mir doch gerne den Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier noch mit ein!

52 Kommentare zu „Keto-Kur Peace Food von Rüdiger Dahlke

  1. Liebe Verena, was für ein interessanter Beitrag. Kenne Rüdiger Dahlkes Buch Krankheit als Weg und finde seinen Ansatz super spannend. Das vorgestellt Buch muss ich mit glaub ich zulegen. Mit dem Thema Keto setzte ich mich regelmäßig auseinander aber bin aktuell eher bei clean.
    Lieben Dank für den tollen Bericht.
    Herzliche Grüße
    Anja von https://pinkshape.de

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  2. Für Kochbücher bin ich ja sehr empfänglich 🙈. Peace Food von Rüdiger Dahlke kenne ich. Von der Keto Diät habe ich zwar gehört, mich aber nicht näher damit befasst. Hört sich spannend an und die Rezepte sehen super aus. Was allerdings die Info zum Fettabbbau angeht, wenn man Kohlehydrate reduziert, da habe ich etwas anderes gelernt. Zuerst baut der Körper Eiweiß in der Leber zu Kohlehydraten um, bevor er an die Fettreserven geht. Das Buch werde ich mir trotzdem mal näher anschauen.
    Danke für den tollen Artikel 😃
    Liebe Grüße
    Claudia

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    1. Der Eiweißabbau passiert aber nur wenn man nicht genug Eiweiß zu sich nimmt. Bei ca. 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht (bei Sport etwas mehr) ist man auf der sicheren Seite. Selbst, wenn man viel Kohlenhydrate ist, aber zu wenig Eiweiß, würde der Körper Muskeln abbauen. Bei der Keto-Kur ernährt man sich aber hauptsächlich von guten Fetten und Eiweiß (Tofu, Hülenfrüchte, Lupine,…) da sollte also keine Gefahr bestehen, dass wir danach muskellos herumwandern 🙂
      (https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Richtige-Eiweiss-Dosierung,eiweiss102.html)

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  3. Liebe Verena,

    das klingt sehr interessant! Ich mag das Peace Food Buch auch und habe einige schöne Rezepte daraus nachgekocht. Und dein Kichererbseneintopf würde mich auch reizen.
    Aber ob ich mir deswegen gleich das Buch zulege, weiß ich nicht. Auf eine Ernährungsumstellung bin ich ja nicht richtig aus.

    Danke fürs Vorstellen, liebe Grüße
    Barbara

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  4. Ich bin ja ein bekennender Dahlke-Fan seit eine Bekannte auf einer Fastenwanderung mit ihm war. Ich habe selbst schon einen Vortrag von ihm besucht. Ketogene Ernährung sagte mir jetzt aber auch nichts, klingt aber spannend. Da werde ich denke ich mal einen genaueren Blick drauf werfen! 🙂 Danke für die Empfehlung.

    Liebe Grüße,
    Marilena von http://marilenamueller.de/

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  5. Liebe Verena,

    aah, das ist dann wohl das Buch, das du erwähntest 😉 Von Rüdiger Dahlke habe ich vor allem viel im Zusammenhang mit Fasten gesehen. Und in der Tat muss ich mich der Meinung der anderen anschließen, dass Vegan und keto zusammen echt schwierig sein muss. Bzw, bei den Rezepten ist der KH Anteil ja auch deutlich höher als bei denen die man klassischer Weise unter „keto“ findet. Für mich ist das keine Alternative, da ich viel Volumen in meinem Magen brauche, und bei so hohem Fettgehalt wären das viel zu viele Kalorien für mich. Denn das ist eben das was am Ende zählt 😉 Zumindest für gesunde Menschen, die einfach nur etwas abnehmen wollen 🙂

    LG!

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    1. Stimmt. Wie schon erwähnt, auf Dauer auch nichts für mich, für zwischendurch super! Heute gibt es bei uns auch wieder den Kichererbsentopf – allerdings mit weniger Fett und ohne Nüsse, dafür mit mehr Gemüse wie z.B. Spinat der mich noch so aus meiner Biokiste anlacht!

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    2. Ich bin auch Volumenesser…. Aber als LCler geht das leichter als man denkt. Meine Gemüsemengen sind sehr groß und durch den Fettanteil und das Wegfallen der schnellen KH bin ich nicht nur optisch satt sondern die Mahlzeiten halten auch sehr lange an. Wie ich in meinem anderen Kommentaren schon schrieb gehöre ich nicht zu den strengen LowCarbern aber auch bei meinen Ketoversuchen in der Vergangenheit habe ich nie gehungert, eher hatte ich Probleme die Mengen zu schaffen.

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  6. „Peace Food“ von Ruediger Dahlie hab ich damals verschlungen. Es war eines meiner ersten Bücher die ich zum Thema „Veganismus“ gelesen habe! Deine nachgekochten Köstlichkeiten sehen oberlecker aus auch wenn ich zugeben muss, dass eine „ketogene Diät“ für mich keine Option wäre. Es war trotzdem wiedereinmal ein Genuss deinen mit so viel Liebe erstellen Bericht zu lesen! Vielen Dank!

    Liebe Grüße,
    Corinna

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  7. Hey,

    eine echt interessante Mischung die das Buch verspricht! Ich finde das super, weil es wirklich gesund klingt und solche Kochbücher die vegan, glutenfrei etc sind kenne ich nicht.( Die alles berücksichtigen)

    Wäre definitiv was für mich!

    Danke dafür.

    Lg
    Steffi

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  8. Liebe Verena,
    vielen Dank für die Buchvorstellung. Da ich streng glutenfrei Leben muss, suche ich immer wieder nach Büchern, die eben auch glutenfreie Rezepte beinhalten. Keto mag ich zwar nicht so, würde mich danach nicht ernähren, aber ab und zu ein Gericht aus dem Buch zu kochen würde mir gefallen. Vor allem das, das Du am Anfang Deines Beitrages vorgestellt hast. Ich liebe Pflaumen und Kichererbsen, eine Mischung die in der arabischen Küche oft verwendet wird.
    Beste Grüße
    Regina

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  9. Ich konnte mit dem Wort „Keto“ nichts anfangen und habe jetzt wieder etwas dazu gelernt, Danke 🙂
    Ich denke allerdings realistisch, dass das nichts für uns ist. Ich brauche nicht immer Fleisch und esse recht wenig und wenn dann eigentlich auch meist Hühnchen, aber ich tue mich schon schwer mit vegetarischem oder veganen Leben, auch wenn ich einige Gerichte, besonders dank Eurer tollen Blogs, gerne ausprobiere, aber noch extremer…….nein, da bin ich nicht mehr dabei 😦 Essen muss für mich noch Genuss sein und bei manchen Ernährungsformen fehlen mir da einfach gewisse Bestandteile.

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  10. Vielen Dank für die Vorstellung! Ich habe mich auch schon öfters mit dieser Ernährungsweise beschäftigt, wirklich interessant. Ich bin am überlegen mir das Buch wirklich zuzulegen. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

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  11. Höre den Begriff „keto“ hier das erste Mal. Kohlenhydrate, viele lieben sie, manche verteufeln sie. Am Abend reduziere ich sie auch sehr gerne oder lasse sie weg. Und wenn es dazu passende Rezepte in dem Buch gibt, dann klingt das vielversprechend! 🙂

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  12. liebe Verena
    ich habe ehrlich gesagt noch nie davon gehört. Daher erstmals vielen Dank für deine Erklärung und dem tollen Buchbeschrieb. Bist du den bei WW mitdabei? Meine Mutter kocht nun seit 3 Monaten nach dem WW Program – findest du das Buch hat dazu geeignete Rezepte? Dann wäre das ein tolles Geschenk für meine Mutter!

    alles Liebe
    ❤ meli

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    1. Durch den hohen Fettgehalt ist es etwas schwierig. Den kann man natürlich reduzieren, dann ist aber nicht mehr ketogen… darum ging es mir aber nicht in erster Linie. Ich nehme die Rezepte gern für Abends um da KH reduziert zu essen. Aber in ein paar Tagen kommt meine Rezension zu Beauty Food. Das wäre kompatibler!

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  13. Keto und vegan stelle ich mir extrem schwer vor. Die meisten pflanzlichen Eiweißlieferanten sind nämlich auch kohlehydratreich und hauen einen ganz schnell aus der Ketose. Ketogen gelebt habe ich immer phasenweise mal, aber mit moderatem LowCarb geht es mir persönlich wesentlich besser, weil Keto für meinen Körper zuviel Stress bedeutet. Wenn Dich das Thema interessiert, empfehle ich aus eigener (positiver Erfahrung) entweder die Logi-Methode vom Dr. Nicolai Worm oder „LowCarb Typgerecht“ von Marina Lommel, die Foodpunk betreibt. Strenges LowCarb muss man ausprobieren ob man es mag und verträgt. Wie gesagt ist es für meinen Körper zuviel Stress. Moderat bedeutet bei mir alles zwischen 80 und 150g Kohlehydrate pro Tag, damit lebe ich am besten und außerdem mag ich buntes Gemüse und will nicht nur grün essen, damit ich in Ketose bin. Ansonsten bin ich von LowCarb und KH-reduzierter Ernährung 100% überzeugt. Selbst habe ich damit vor 4 Jahren 40kg abgenommen und halte seitdem und lebe auch weiterhin mit dieser Ernährung. Meine Insulinresistenz habe ich damit in den Griff bekommen nur meine Schilddrüse reagiert sehr empfindlich auf jegliche Form von Stress (also auch die Ketose, ich ab Hashimoto und das ist ein Arschloch). Ergänzende Literatur ist dabei auch „Esst mehr Fett“ von Ulrike Gonder.

    Ketose wird viel gehypt und es hat sicherlich Vorteile aber es heilt keine Krankheiten. In der Krebstherapie wird es höchstens unterstützend eingesetzt bei bestimmten Krebsarten, eine gute Freundin von mir lebte ketogen während ihrer Chemotherapie aber der Unterschied da ist, dass sie halt wirklich ganz streng ketogen leben musste und sich keinerlei Ausrutscher leisten konnte, wie das andere, die sich LCHF ernähren tun können wenn sie denn wollen.

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    1. Danke! Da werde ich mich sicher einlesen. Hier in dieser Variante wird auch von Kohlenhydratarm gesprochen, nicht frei von. 5 % Kohlenhydrate, 35 % Eiweiß und 60 % Fett … Ich werde das sicher nicht streng durchführen. Aber gerade um Abends auf KH zu verzichten finde ich die Rezepte super. Morgens brauch ich auch gute KH.
      Und das mit den Krankheiten sehe ich auch skeptisch, so hatte ich es ja auch angedeutet. Aber unterstützend sicher.

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      1. Wenn es um Keto geht, dann bedeutet es grundsätzlich immer maximal 30g KH pro Tag. Menschen, die ketoseadaptiert sind, können auch mit 40g in Ketose sein, aber die meisten müssen sehr stark runtergehen, teilweise bis auf 20g um wirklich in Ketose zu rutschen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass LowCarb nicht zwingend Ketose bedeutet, aber Ketose zwingend LowCarb ist. Frei von Kohlehydraten ist fast nicht möglich. Das schafft man glaub ich nicht mal mit strengstem Atkins, einfach weil alles in irgendeiner Form KH hat. Aber wenn ein Buch von Keto redet, dann sollte es darauf eingehen, dass die Menge der Kohlehydrate am Tag eine gewisse Grammzahl nicht überschreiten darf und dass Ketose ein Zustand ist, den der Körper nicht einfach so erreicht. Bei meinem ersten Ketoversuch hats bei mir eine ganze Woche gedauert, bis mein Körper überhaupt Ketogenkörper gebildet hat und da war ich damals schon moderatLC unterwegs. Ein Mensch, der von KH-normal auf Keto umstellt, der braucht wesentlich länger, weil der Körper schon seine Zeit braucht, um alles an Zucker im Körper rauszuschmeißen.

        Was mich bei fast allen Büchern in diesem Bereich wirklich stört, ist dass sie den Leuten vermitteln wollen, dass man abends auf Kohlehydrate verzichtet. Sobald man Gemüse isst, isst man Kohlehydrate. Die Differenzierung was LowCarb wirklich bedeutet, so scheints wird in Büchern kaum noch wirklich erklärt. Kohlehydrate gibt es in unterschiedlichen Varianten und nur weil ich keine Kartoffeln, kein Brot, keinen Zucker usw. esse, heißt das nicht, dass ich keine Kohlehydrate esse. Ich nehme meine KH eben einfach aus anderen Lebensmitteln auf (Gemüse in allen Variationen) und das wirkt sich auf den Stoffwechsel nun mal ganz anders aus als KH aus Kartoffeln, Brot und co. die wesentlich schneller verwertet werden und eine deutlichere Insulinreaktion verursachen als KH aus Gemüse.
        Vielleicht bin ich da auch mittlerweile einfach zu pingelig geworden, weil ich seit über vier Jahren damit lebe, aber (und da kann ich das Buch jetzt leider nicht beurteilen) viele Bücher erzählen da einen ganz schönen Schmarrn.

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  14. Neue Rezepte sind immer toll und ich greife auch liebend gerne zu solchen Büchern. Aber nicht wegen der Theorie oder der Ernährungsform, sondern wirklich nur wegen den Rezepten.
    Der Eintopf sieht wirklich lecker aus, kann mir aber, so wie du, die Kombi mit den Pflaumen und Kirchererbsen nicht wirklich vorstellen.
    Vielleicht probiere ich es dennoch!

    Alles Liebe,
    Julia
    http://www.missfinnland.at

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  15. Liest sich interessant – danke für die ausführliche Vorstellung! Ich werde auf alle Fälle mal reinschauen! Das „Peace Food“ Buch vom Herrn Dahlke resp. alle seine veganen Bücher, die ich bisher gelesen habe, waren allerdings nicht so meins, irgendwie kommt der mir so dogmatisch daher. Aber Inspiration kann ja nie schaden! Ich koche meistens eh nicht nach Rezept, sondern werfe einfach zusammen.

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    1. Stimmt schon ein Stück weit. Hab ja auch geschrieben dass hier Keto als Allheilmittel für fast alle Krankheiten propagiert wird. Das sehe ich auch kritisch. Aber wohl gefühlt habe ich mich damit in jedem Fall! Hier fand ich die Rezepte eine gute Anregung für spätere Inprovisationen 😉

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