Awards …

Ein Nachtrag! Ich wurde letzte Woche nochmal nominiert, das ist mir ganz untergegeangen. Lasst Euch meine Antworten auf die sehr coolen Fragen von Pascale nicht entgehen … ihr erfahrt noch mehr von mir…

Lieblingsleseplatz

Ich bin in den letzen Wochen oft für diverse Awards nominiert worden – das ist ja nichts anderes als ein sehr schöner Staffellauf der Blogger um sich gegenseitig zu vernetzen und auf einander aufmerksam zu machen. Das finde ich toll und wichtig und bin jedem Einzelnen sehr dankbar, dass er meinen Lieblingsleseplatz so toll findest und ihn gerne liest und verlinkt! Danke, Danke, Danke!!! Nun bin ich aber schon so oft nominiert worden, dass es mir wirklich schwer fällt, den Staffelstab weiter zu geben, da alle meine Lieblingsblogger auch schon zig mal nominiert wurden… und vielleicht kommt ja bald eine tolle neue Vernetzungsidee? Aber erstmal Advent…

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Awards …

Ich bin in den letzen Wochen oft für diverse Awards nominiert worden – das ist ja nichts anderes als ein sehr schöner Staffellauf der Blogger um sich gegenseitig zu vernetzen und auf einander aufmerksam zu machen. Das finde ich toll und wichtig und bin jedem Einzelnen sehr dankbar, dass er meinen Lieblingsleseplatz so toll findest und ihn gerne liest und verlinkt! Danke, Danke, Danke!!! Nun bin ich aber schon so oft nominiert worden, dass es mir wirklich schwer fällt, den Staffelstab weiter zu geben, da alle meine Lieblingsblogger auch schon zig mal nominiert wurden… und vielleicht kommt ja bald eine tolle neue Vernetzungsidee? Aber erstmal Advent…

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Kann weg! von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis

Spätestens seit Der Hund, die Krähe, das Om … und ich! bin ich Fan von Susanne Fröhlich. Sie ist einfach ein Pfundskerl von Frau – mit einem gesunden Selbstbewusstsein! Zusammen mit ihrer besten Freundin Constanze Kleis räumt sie mit Diäten, Perfektionismus und Ballaststoffen auf und schafft Platz für mehr Selbstwertgefühl!

Schon das Inhaltsverzeichnis ist ein Fest! Egal ob „Pizza Salami der Emotionen“ oder „Gurken im All“ – keine Frauen-Baustelle bleibt unangetastet. Die beiden Autorinnen haben mir so oft aus der Seele gesprochen. Meine Lieblingskapitel waren „Das bisschen Haushalt…“  und „wenn ich einmal schlank wäre…“ (Warum wohl?) Die Erkenntnisse sind immer voll auf die Zwölf – genauso einfach wie genial die Schlussfolgerungen die Frau Fröhlich mit ihrer Freundin zieht. Meist wollte ich sofort aufspringen und zur Tat schreiten – manchmal dachte ich aber auch „Wenn das nur so einfach wäre…“

Der Humor kommt wie immer bei Susanne Fröhlich nicht zu kurz – hier ist der Name wirklich Programm. Bei „Die Mutti-Hall-of-Fame“ habe ich so laut Tränen gelacht, dass mich sicher meine Nachbarn gehört haben…

„Ich bin noch lange nicht fertig“ hat mir wieder neue Energie für den Alltag gegeben.

Ein tolles Buch für alle Frauen – gerade wenn sie mal wieder frustriert von sich und ihrer Umwelt sind – Lachen hilft! Ich vergebe 5 von 5 LieblingsLesessel für dieses Büchlein und sage „Das kann nicht weg!“

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  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 17,99 €
  • ISBN: 978-3833862687
  • Auch als Ebook, Hörbuch und Audio CD erhältlich

Mehr über das Buch und die Autorinnen erfahrt ihr hier.

Ein Ganz herzliches Dankeschön an Frau Fischer von Gräfe und Unzer Verlag für das sehr nette Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse und das Zusenden meines Buchwunsches im Tausch gegen meine ehrliche subjektive Meinung.

 

Phönix von Michael Peinkofer

Ich muss zugeben, das Buch wäre mir glatt durchgegangen bei der Flut der Neuerscheinungen im Oktober – und das, obwohl ich sowohl den ivi Verlag aus dem Hause Piper als auch Michael Peinkofer sehr mag…  zum Glück habe ich den Titel durch Zufall bei Netgalley entdeckt und sofort angefordert.

Die erste Hälfte des Buches spielt im Dorf Moonvale und beginnt zunächst wie ein spannender Fantasy Roman. Die Menschen in Moonvale leben einfach – fast noch spartanischer als im Mittelalter. Denn es gibt nur 3 Regeln in Moonvale, aber diese müssen unter Todesstrafe eingehalten werden:

 

Das Gesetz des Phönix

 

1. Der Phönix beobachtet dich. Er weiß alles.

2. Maschinen bringen Tod und Leid. Niemals darfst du sie bauen.

3. Dunkelheit ist dein Feind. Niemals darfst du dein Dorf bei Nacht verlassen.

 

Callista ist 15 und lebt auch in Moonvale – zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Jona. Wie zuvor schon ihre Mutter soll sie Stickerin werden und einen angesehen Jungesellen heiraten. Doch Callista hat dazu keine Lust – sie will viel lieber Jägerin werden und findet den jungen Jäger Lukan auch sehr viel interessanter als den doofen Sohn des Ortsvorstehers. Callista hat auch sonst unorthodoxe Gedanken – Ist der Wald wirklich das Ende der Welt? Ist der Schnitter, der nachts außerhalb der Mauern sein Unwesen treibt wirklich unbesiegbar? Kann es wirklich so schlimm sein, wenn man sich das Leben mit technischen Hilfsmitteln erleichtern will?

Als eines nachts ihr kleiner Bruder Jona im Wald verschwindet beginnt für Callista eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise auf der sie der eigentlichen Wahrheit immer näher kommt.

Peinkofer lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Sein Stil ist fesselnd, das Setting sehr lebhaft beschrieben und das Tempo rasant.

Was als Fantasy anfängt wird zu einer Dystopie par Exellence. Bei „Phönix handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe? Einer Dilogie? Leider findet man Nirgendwo einen Hinweis darauf. Das finde ich immer sehr schade. Denn es gibt sicher noch mehr Leser wie ich, die gerne warten bis ein zweiter Teil draußen ist bis sie mit dem ersten beginnen. Das ist natürlich nicht so günstig für den Verlag, das sehe ich ja ein. Hier hat es mich zwar kurz geärgert, aber das Ende war einigermaßen akzeptabel abgeschlossen, so dass ich nun mit Spannung auf den nächsten Teil warte. Vor allem weil nach dem Ende wie bei einem guten Marvel Film noch eine Szene kommt, die es in sich hat!

Ich vergebe trotz des bösen Cliffhangers volle 5 von 5 LieblingsLesesessel für „Phönix“.

 

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  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: ivi
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2017
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 15,00 €
  • ISBN: 978-3492703772
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Auch als Ebook erhältlich

Mehr über das Buch, den Autor sowie eine Leseprobe findet ihr hier.

Herzlichen Dank an Netgalley und ivi für das Bereitstellen des Rezensions-Ebooks im Tausch gegen meine ehrliche und subjektive Meinung.

Farya – Das Herz der Phönixtochter von Nina Blazon

ACHTUNG! Dieser Artikel könnte Begeisterungsstürme enthalten und ansteckend sein!

Nina Blazon habe ich vor zwei Jahren auf der Seraph Lesung in Leipzig gesehen. Da hat sie keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, daher habe ich ihre Werke nicht weiter verfolgt. Ein böser Fehler wie ich nun feststellen musste…

Mir ist noch vor dem Inhalt das wunderschöne Cover von „Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ aufgefallen. Der erste Pluspunkt ist bei mir ja immer schon vergeben, wenn keine Gesichter darauf abgebildet sind. Ich zeichne mir meine Protagonisten gerne selbst in meinem Kopf – ein Grund warum ich Verfilmungen oft so schrecklich finde. Hier steht der Titel im Vordergrund – eingerahmt von roten Phönixfedern auf grünem Hintergrund, der die Naturverbundenheit der Elementarwesen perfekt ins Spiel bringt. Einige der Federn sowie der Titel sind erhaben mit Bronzelack versehen und schimmern so wunderschön je nachdem wie das Licht auf das Buch fällt. Ihr merkt – ich liebe es!

Gleich zu Beginn ist eine Karte des Anwesens abgebildet, in dem der Großteil der Handlung spielt. Das hat mir Orientierungslegastheniker schon manches mal geholfen mich zurecht zu finden. Innen gibt es keine Illustrationen, aber jedes Kapitel ist am Anfang und Ende von einer kleinen Zeichnung eingerahmt, die Eindrücke aus dem Herrenhaus darstellen.

Aber nun zur Handlung und den Personen …

Anna- Fee ist fast 13 und gerade mit ihrer Familie in das Haus eingezogen, in dem ihre Mutter als Kind gewohnt hat. Ein großes, altes und ein wenig furchteinflössendes Haus. Fee ist sowieso schon ängstlich, denn als Kleinkind hat sie sich bei einem Ausflug schwer verbrannt und ist anschließend einen Abgrund hinab gestürzt. Es gleicht einem Wunder, dass sie den Sturz überlebt hat. Seit dem ist der Spitzname „Angsthase“ ihr ständiger Begleiter.

Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Nelly, die sie so akzeptiert wie sie ist – und mit ihrem Wagemut und ihrer Spontaneität Fees Ängstlichkeit perfekt ausgleicht. Und sie ist loyal – denn als Fee in einer stürmischen Nacht sieht wie die Marmorfigur, die eigentlich den Balkon zieren sollte sieht, das Dach hoch klettert und Fee attakiert erklärt Nelly keinesfalls für verrückt. Im Gegenteil. Die beiden machen sich auf die Suche, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen …

… und finden im alten verbotenen Park ein rußverschmiertes, verwirrtes Mädchen, dass die beiden um Hilfe bittet, da sie auf der Flucht vor ihren Mördern ist. Das Mädchen heißt Fayra – und ist ganz schön zickig und merkwürdig. Fee und Nelly helfen ihr trotzdem und nach Fayras erster Dusche ist beiden klar, dass diese nicht von dieser Welt stammt, Fayra leuchtet und glitzert und hat wunderbar schimmerndes buntes Haar – sie ist eine Phönia. Doch Fayra kann in unserer Welt nicht lange bleiben ohne zu sterben.

Gemeinsam mit anderen Helfern setzen die Mädchen alles daran, Fayra möglichst schnell in ihre Welt zurück zu schicken ohne dabei den bösen Jägern in die Hände zu fallen.

Einer der Helfer ist der Flüchtlingsjunge Junis. Eine tolle Figur die uns mit ihrer selbstverständlichen Hilfsbereitschaft lehrt, was wirklich zählt.

Das Setting mutet zunächst wie ein modernes Narnia an, geht dann aber in eine völlig andere Richtung. Genial wie Nina Blazon die moderne Welt perfekt mit der magischen verbindet.

Der Plot ist unheimlich vielschichtig und genial durchdacht. Viele Handlungsstränge greifen perfekt ineinander und machen das Buch zu einem wahren Pageturner.

Das Buch ist magisch, kriminalistisch, abenteuerreich, aber auch sehr humorvoll geschrieben. Ein Beispiel, als es um die Macht der Namen geht und Fayra sich darüber aufregt, wie Fees Mutter ihr nur diesen Namen geben konnte, da es doch gar keine Feen gibt und sie so nie die Bestimmung ihres Namens erfüllen könne:

„Niemand erwartet, dass Fee irgendwann den Zauberstab zückt und einen Kürbis in eine Kutsche verwandelt. Bei uns nennen manche Leute ihre Kinder sogar Paris oder Apple, und kein Mensch rechnet damit, dass ihnen irgendwann der Eiffeltum aus dem Kopf wächst oder Apfelblüten aus den Ohren.“ (Nelly)

Die perfekte Ausgewogenheit in Tempo in Dramatik mündet in einem furiosem Finale – ich war gar nicht mehr ansprechbar so hatte mich die Geschichte gepackt! Ganz großes Kompliment!!!

Das Buch bekommt natürlich von mir 5 von 5 LieblingsLesesessel:

„Fayra – das Herz der Königstochter“ ist eine fantastische Geschichte über Mut in all seinen Facetten und darüber was wirklich zählt – nicht woher wir kommen ist wichtig, sondern unsere Freundschaft zueinander!

FAYRA - Das Herz der Phoenixtochter von Nina Blazon

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: cbt
  • Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2017
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 16,99 €
  • ISBN: 978-3570164938
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Auch als Ebook erhältlich

Der Verlag empfiehlt „Fayra“ ab 10 Jahren schon. Das mag funktionieren bei lesebegeisterten Kindern. Ich hätte die Empfehlung etwas höher bei mindestens 12 angesetzt – aber auch direkt darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Handlung und dem Stil absolut als Erwachsenenbuch durchgeht. Die Protagonisten sind zwar Teenager, aber ich bin mir sicher, jeder Fantasybegeisterte Erwachsene wird dieses Buch lieben – vor allem der wie ich aus der Generation der Rollenspieler kommt … die spielen nämlich auch ein große Rolle hier!

Nina Blazon wohnt in Stuttgart und ich habe gesehen, das daher oft Lesungen in meiner Nähe mit ihr statt finden. Ich hoffe ich schaffe zu einem der nächsten Termine. Mehr über das Buch erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder auf der Random House Seite.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht den cbt Verlag und das Random House Bloggerportal für das Erfüllen dieses Buchwunsches im Tausch gegen meine subjektive, ehrliche Meinung.

Was würdet ihr tun, wenn plötzlich ein Wesen aus einer anderen Welt vor Euch stehen würde und Eure Hilfe bräuchte?

Hayati – syrische Heimatküche von Fadi Alauwad

Die orientalische Küche hat mich schon immer begeistert. Currys und die Kombinationen von süß und scharf sind fester Bestandteil meiner Alltagsküche. Als ich dann auf der Frankfurter Buchmesse diesen Buchschatz entdeckte war ich sofort Feuer und Flamme!

„Kochen ist für mich Musik, die klingt wie durch die Bäume fahrender Wind, wie  ein fröhlich zwitschender Vogel und wie sanft plätschender Sommerregen..! (Fadi Alauwad)

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Bänder der Trauer von Brandon Sanderson

Ich muss ja zugeben, dass ich, bevor ich Laura Kneidl gekannt habe,  noch nie von Brandon Sanderson gehört hatte. Schande über mich, ich weiss… Sie ist ein großer Fan von ihm und daher musste ich sofort zuschlagen, als ich bei Piper sein neustes Werk entdeckte. Doch obwohl das Buch schon vor 4 Wochen bei mir eingezogen ist, habe ich mich erst jetzt heran gewagt – warum? Weil mich plötzlich Zweifel überkamen ob man einen 6. Teil ohne Vorwissen lesen und genießen kann … um es vorweg zu nehmen – man kann!

„Superstar Brandon Sanderson kehrt erneut in die Welt der Nebelgeborenen zurück: Die Bänder der Trauer sind ein Mythos. Sie sollen einst dem Lord Ruler selbst gehört haben, aber für die meisten ist dies nur eine Legende. Die metallenen Armreife, die ihrem Träger unvorstellbare Macht verleihen, existieren nicht. Oder doch? Als sich die Anzeichen verdichten, dass südlich von Elantel Hinweise auf den Verbleib der magischen Bänder gefunden wurden, müssen Wax und Wayne ermitteln. Und ihre Mission erweist sich schnell als weitaus größer und gefährlicher als gedacht …“ (Quelle: Piper)

Zehn Jahre sind vergangen, seit Brandon Sanderson seinen erstes Buch der Reihe veröffentlichte. Was eigentlich als Trilogie geplant war hat sich zu Sandersons Markenzeichen entwickelt und laut ihm selbst ist die Geschichte rund um die „Kinder des Nebels“ noch lange nicht zu Ende erzählt.

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