Die Wächter von Aquaterra – von Bernd Perplies & Christian Humberg

Dienstag wurde ich auf das Buch aufmerksam, habe es auf meinen Kindle geladen – und in einem Rutsch verschlungen! Es ist mit 256 Seiten nicht sonderlich lang – aber jede einzelne davon ist so vollgepackt mit Witz, Spannung und Action, dass an ein Aufhören gar nicht zu denken war…

Unglaublicherweise beginnt das Buch an einem 12. September – genau dem Datum an dem ich es gelesen habe! Es ist Weltenfest – der Tag an dem 40 Jahre vor Beginn der Handlung der erste Kontakt zwischen außerirdischen und den Menschen  statt fand. Heute gibt es mitten im Atlantik eine künstliche Insel auf der alle Spezies friedlich voneinander lernen und miteinander leben können – Aquaterra. Quasi ein Deep Space Nine im Wasser 😉 Doch leider ist dieses Idyllische Miteinander von bösen Machenschaften bedroht. Als Finn dann auf seiner Uralt-Datenbrille plötzlich die künstliche Intelligenz OMIKRON 1 findet (Die auf der Flucht vor etwas ist. Vor was, weiß die KI leider selbst nicht mehr, weil ihr ganzes Datenvolumen nicht auf die Brille gepasst hat.), beginnt ein unglaubliches Abenteuer…

„Die Wächter von Aquaterra“ ist abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Tresk, Finn und Anna geschrieben. Das bringt zusätzlichen Schwung in die Geschichte. Vor allem weil Tresk als Karadeem (ein Katzenwesen mit dem Gemüt eines Klingonen) ja so manches befremdlich auf der Erde findet…

Die Sprache ist perfekt auf Jugendliche abgestimmt und erfrischend aktuell – zwischendurch dachte ich, ich höre meine Tochter reden 😉

Eigentlich war diese Art von Kommunikation ziemlich albern: einen Text zu diktieren, der dann in eine Chatnachricht umgewandelt wurde. Es wäre viel leichter gewesen direkt zu telefonieren. Aber telefonieren war so uncool! Das machten doch nur Eltern.

Neben all der Action und den wundervollen Ideen die die Welt von Aquaterra so lebendig und interessant machen ist mir vor allem die Entwicklung der Protagonisten positiv aufgefallen. Sie erkennen, dass man noch so unterschiedlich sein kann – wenn man nur ein Stück aufeinander zugeht kann ein tolles Miteinander entstehen.

Für alle jungen Träumer. Ihr habt die Macht, diese Welt zu verbessern.

Der Verlag empfiehlt das Buch ab 10 Jahre – ich hätte jetzt gesagt dass es für Leser ab 12 geeignet ist und es bis oben hin wirklich keine Grenze gibt. Es ist so spannend wie ein guter Thriller für Erwachsene, ohne Abstriche – und auch ältere Science Fiction Begeisterte wie ich haben Ihre helle Freude daran!

Könnte ich mehr als 5 LieblingsLesesessel für dieses rasante Abenteuer verteilen – ich würde es tun!

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  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Erscheinungstermin: 21. August 2017
  • Sprache: Deutsch
  • Ebook ISBN-10: 3522184521
  • Preis Ebook: 9,99 €
  • Hardcover ISBN-13: 978-3522184526
  • Preis Hardcover: 12,99 €
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 10 Jahre

Das Buch bekommt ihr direkt beim Verlag oder der Buchhandlung Eures Vertrauens. Danke an den Thienemann Verlag und Netgalley für die Erfüllung dieses Buch-Wunsches!

Books and Cats hat das Buch auch gut gefallen!

Was würdet Ihr mit einer Künstlichen Intelligenz als Freund anstellen?

32 Kommentare zu „Die Wächter von Aquaterra – von Bernd Perplies & Christian Humberg

  1. Hallo Verena,

    wenn ich gerade nicht arbeite, mit Kindern spiele, programmiere oder schreibe, lese ich jede freie Minute. Das Buch kannte ich überhaupt noch nicht aber du hast mir Lust auf mehr gemacht. Ich werde mal reinlesen.

    Viele Grüße Steffen

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Verena
    Auch wenn mir das Genre eigentlich nicht so gefällt, tönt es trotzdem irgendwie nach einem spannenden Buch. Besonders der Ort Aquaterra, wo Ausserirdische und Menschen bis anhin friedlich miteinander gelebt haben, sagt mir total zu. Jetzt ist doch genau die richtige Zeit um sich in seinen gemütlichen Sessel zu setzen und ein tolles Buch zu lesen. Ich weiss überhaupt nicht was ich mit der künstlichen Intelligenz als Freund alles so anfangen könnte, aber da würde sich doch bestimmt etwas finden.
    Alles Liebe Lena

    Gefällt 1 Person

    1. Ich verwende beides. Mit dem Kindle kann man im Bett besser lesen und unterwegs – azsserdem quillt das Hazs nicht über vor Büchern. Das gedruckte Buch ist schöner anzufassen. Wobei der neue Ken Follett echt ne Herausforderung für meine kaputte Hand wird 😉.

      Gefällt mir

  3. Sci Fi ist glaub ich immer recht spannend zu lesen. Ich war früher ein Fan von Star Wars und später auch von Star Trek – insbesondere das vom dir angesprochene Deep Space Nine. Da hab ich keine Folge verpasst. ☺️

    Schön, dass es auch für junge Leute laufend neuen Lesestoff gibt.

    Liebe Grüße, Nicoletta

    PS: Ich hab keine Ahnung was ich mit so einem Freund anfangen würde. Aber ein nettes Gedankenspiel für die nächste Zeit. ☺️

    Gefällt 1 Person

  4. Liebe Verena, dass Buch klingt sehr interessant und hat mit seinen nur 256 Seiten genau die richtige Länge für Jugendliche. Ich kann mich nur zu gut die Aussagen meiner Kinder erinnern, wenn ein Buch zu dick war.
    Ich wünsche dir noch vile Spaß beim Lesen. Jetzt bei diesem schlechten Wetter kannst du es dir in deinem Sessel so richtig gemütlich machen.
    Liebe Grüße
    Sigrid.

    Gefällt 2 Personen

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